H… wie „Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Caravan!“

Und plötzlich Camper – naja, nicht ganz…

Wie bei einer ordnungsgemäßen Schwangerschaft haben auch wir für unsere Entscheidung zum Caravan ca. 10 Monate benötigt. Die Initialzündung gab ein USA-Trip: Drei Wochen Wohnmobil-Rundreise durch Kaliforniens National-Parks und entlang der Küste waren schuld. Wer im Sequioa National Parc nachts am Lagerfeuer gesessen und in den Sternenhimmel geschaut hat, leckt schnell Blut. Warum nicht öfter mal das Wochenende in der Natur geniessen, die Seele baumeln lassen und am Abend ohne Aufbruchshektik noch gemütlich den Grill anwerfen. Denn – wie ein guter Freund zu sagen pflegt:

„Abends ist’s ja immer am schönsten.“

California

Richtig! Wir wollten also mehr von dem „Nicht-Nach-Hause-Müssen“- und vom „Unterwegs-und-doch-Zuhause“-Feeling.
Ich liebäugelte daher – der geringen Investitionskosten wegen – erstmal mit einem schönen großen Familienzelt. Ich guckte hier und guckte da und war schon kurz vor der Vollstreckung, als wiederum der Mann sich im strömenden Regen die Heringe in den Boden kloppen sah und mit den gewichtigen Worten intervenierte:

„Wollen wir uns dann nicht lieber einen Wohnwagen kaufen?!“

Hm, stimmt eigentlich… auf das Eingepacke, Ausgepacke und Umgeräume habe ich bei einem kurzen Wochenend-Ausflug auch nicht immer Lust – und seien wir doch mal ehrlich – besonders minimalistisch sind weder ich noch der Mann in Pack-Dingen veranlagt. Wer ist das schon?!

Des Weiteren musste ich mir eingestehen, dass der ambitionierte Zelter auch eher ein gebücktes Dasein fristet und ab einem gewissen Alter – ich bin ja schon schließlich etwas länger über 30 – hat Frau auch einen Bequemlichkeitsanspruch entwickelt, der sich nicht wegdiskutieren lässt.

Gut, also doch weniger Heringe dafür mehr Räder. Damit hatten wir die kritische Phase mit „Wollen wir das wirklich?“ hinter uns gebracht und standen vor der nächsten wichtigen Entscheidung: „Was wollen wir denn?“ – ein echter Unterschied im Vergleich zur normalen Schwangerschaft, die einem ja nicht wirklich viel Entscheidungsgewalt hinsichtlich Geschlecht bietet – einen Caravan oder ein Wohnmobil?

Dazu mehr im Blogpost

K…wie Kaufentscheidung

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