Premiere der CARAVANstories! CARAVANication zu Gast bei Melanie & Thomas

Tamtadaaaaahaaaa! Vorhang auf und Trommelwirbel: Mit den „CARAVANstories“ kommt endlich ein langgehegter Plan aus den Startlöchern. Seit Beginn von CARAVANication schlummert das Projekt in meiner Ideenschublade. Die CARAVANstories sollen kleine Geschichten von Caravanern für Caravaner sein. Ich schau mich auf Campingplätzen um und wer Lust und Laune hat, erzählt mir etwas über den Wohnwagen, verrät vielleicht besondere Lieblingsplätze und berichtet über Reisen und Erfahrungen. Eventuell gibt es besonders schöne Erlebnisse aus eurer Campingzeit oder aber auch kleine Missgeschicke –  ich bin neugierig auf alles!

Dass es so lange gedauert hat, lag ein wenig an meiner Schüchternheit. Nicht einfach auf dem Campingplatz jemanden so anzusprechen, dabei bin ich schon um viele interessante Camper und ihre Wohnwägen herumgeschlichen. In Frankreich habe ich mir nun ein Herz gefasst – vielleicht lag mir noch der Schlachtruf im Ohr: „Allez les bleu!“? Ich freue mich sehr, dass mein Mut belohnt wurde und Melanie und Thomas so spontan waren und mich in ihren Wohnwagen eingeladen haben.

Ich hoffe, ihr habt Spaß an den Geschichten, die hier hoffentlich in schöner Regelmäßigkeit erscheinen werden und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja mal auf einem Campingplatz und ihr erzählt mir von Eurem Abenteuer Wohnwagen?!

„Das ist unser erster Wohnwagen. Wir haben ihn uns Anfang des Jahres gekauft und umgebaut…“

Melanie & Thomas unterwegs in einem Eriba Touring Triton (Baujahr 1992). Getroffen in Cavalaire-sur-Mer auf dem Campingplatz Bonporteau.

Der Eriba von Melanie & Thomas„Das ist unser erster Wohnwagen. Wir haben ihn uns Anfang des Jahres gekauft und umgebaut. Früher waren wir mit einem Klappcaravan unterwegs. Wohnwagen fand ich eine ganze Zeit ein wenig altbacken. Meine Eltern hatten schon einen Wohnwagen und wir waren immer auf Fehmarn – immer mit dem Wohnwagen. Irgendwann hing mir das zum Hals raus und es war für mich eine kleine Überwindung einen Wohnwagen zu kaufen, aber letztendlich war es eine super Entscheidung. Einfach auch nur, weil man einen Kühlschrank hat. Das ist ja schon Luxus.

Auf diesem Campingplatz war ich schon einmal, aber leider nur einen Tag, weil die Gegend wegen Waldbränden evakuiert werden musste. Ich wollte aber unbedingt noch einmal hierher, weil ich es so schön fand.

In diesem Urlaub dreht sich für uns alles darum, dass alles sein Gutes hat, denn am Anfang waren wir wirklich vom Pech verfolgt. Wir haben fast drei Tage gebraucht um aus Hildesheim hierher nach Cavalaire-sur-Mer zu kommen. Während der Fahrt sind wir in eine Vollsperrung geraten und kein Stück weitergekommen. Aber am Ende sind wir auf einem ganz süßen Campingplatz gelandet, der an der Umleitungsstelle war.

Mein Sohn hatte dann eine kleine Wunde am Fuß von der sich plötzlich ein roter Strich hochzog. Das war uns unheimlich und wir sind zum Arzt gefahren – eine angehende Blutvergiftung! Deshalb hatten wir jetzt auch noch fünf Tage Wasserverbot, aber auch das hatte etwas Gutes für sich. Dadurch haben wir jetzt einfach andere Sachen gemacht: Uns von der Schönheit Saint Tropez überraschen lassen, das wir sonst nicht besucht hätten und einen coolen mediterranen Garten gefunden, wo man schön spazieren gehen kann.

Übermorgen darf er aber wieder ins Wasser und obwohl wir eigentlich nur für eine Woche reserviert hatten, bleiben wir jetzt noch eine Woche länger.“

Unter der Sonne Südrankreichs

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